Thalictrum delavayi
Die Wiesenraute bringt zuverlässig eine außergewöhnliche Leichtigkeit und feine Struktur in jeden Garten. Ihre ursprüngliche Heimat sind die Hochebenen und Strauchränder im Westen Chinas, wo sie natürlicherweise an der Seite anderer hoher Stauden wächst. Trotz ihres zarten Aussehens handelt es sich um eine sehr widerstandsfähige Pflanze, die am besten im Halbschatten oder in der Sonne in einem gut durchlässigen, lehmigen und humosen Boden bei normaler Bewässerung gedeiht. Sie erhalten von uns eine bereits herangewachsene Pflanze im Topf, die Sie nur noch direkt ins Beet pflanzen müssen. Sobald sie angewachsen ist, übersteht sie auch starke Fröste von unter minus dreißig Grad problemlos. Die Pflege ist zudem so einfach, dass selbst absolute Anfänger sie spielend meistern. Die Pflanze bleibt von Schädlingen und Krankheiten verschont und benötigt keine Stütze, um ihre Höhe von über einem Meter zu erreichen. Das effektvolle Aussehen der Wiesenraute wird nicht nur durch ihre kleinen, gefiederten Blätter, sondern vor allem durch die Blüten selbst gewährleistet. Diese wachsen ab Hochsommer bis in den Herbst in lockeren Rispen an dünnen, purpurfarbenen Stielen. Die einzelnen Blüten haben einen zarten lila Farbton, aus dem markante gelbe Staubblätter herausragen. In den Beeten sorgen sie für einen wunderschönen, luftigen Spitzen-Effekt, der schwerere und gefülltere Blüten anderer Stauden perfekt ergänzt. Während der langen Blütezeit werden sie gerne von Bienen und anderen Bestäubern besucht. Obwohl die gesamte Pflanze giftig ist, hat sie ihren unersetzlichen Platz im Garten. Wenn Sie gerne frische Blumensträuße binden, wird Ihnen die Wiesenraute garantiert Freude bereiten. Ernten Sie für die Vase Stiele voller winziger Blüten, die den Arrangements eine ungewöhnliche Zartheit verleihen und im Wasser etwa sieben Tage frisch bleiben. Zum Trocknen ist die Pflanze nicht geeignet.
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