Papaver orientale
Der Türkische Mohn Royal Wedding ist eine unübersehbare Staude, die wahre Eleganz in den Frühlingsgarten bringt. Ursprünglich stammt er aus den raueren Bedingungen des Kaukasus, der Türkei und des Irans, wo er auf sonnigen felsigen Hängen und trockenen Wiesen wächst. Dadurch ist er außerordentlich widerstandsfähig, meistert spielend Fröste bis minus vierzig Grad und kommt ohne komplizierte Pflege aus. Von uns erhalten Sie eine ausgewachsene Pflanze im Topf, die Sie nur an einen sonnigen Standort mit durchlässigem Lehmboden umpflanzen müssen. Die Sorte Royal Wedding belohnt Sie im Mai und Juni mit riesigen, schalenförmigen Blüten mit reinweißen Blütenblättern, die in ihrer Mitte einen markanten, dunkel weinroten Fleck verbergen. Diese bezaubernden Blüten ziehen zudem zuverlässig Bestäuber aus der weiten Umgebung an. Für den Türkischen Mohn ist typisch, dass sich seine auffällig behaarten grünen Blätter bald nach der Blüte zurückziehen. Die Pflanze legt im wärmsten Sommer eine Pause ein, um Kraft zu sammeln, und ein kleinerer Teil der Blätter treibt oft erst im Spätsommer wieder aus. Im Beet ist es daher ideal, den Mohn in unmittelbarer Nähe anderer Stauden zu pflanzen, die etwas später austreiben und den leeren Platz des ruhenden Mohns natürlich ausfüllen. Krankheiten meiden ihn und er braucht keine Stütze, er erreicht eine Höhe von etwa sechzig bis achtzig Zentimetern. Achten Sie nur auf Feldmäuse, denen seine fleischigen Wurzeln schmecken könnten. Ansonsten ist es eine langlebige Pflanze, mit der auch ein absoluter Anfänger bedenkenlos zurechtkommt. Da die Pflanze giftig ist, ist sie selbstverständlich nicht zum Verzehr bestimmt. Die riesigen weißen Blüten sind auch für Liebhaber von Schnittblumen ein großer Magnet, auch wenn sie einen kleinen Trick erfordern. Ähnlich wie bei anderen Mohnblumen müssen die Stängel genau in dem Moment geerntet werden, in dem sich die Knospen zu färben beginnen und leicht aufplatzen. Gleich nach dem Anschnitt brennen wir die Enden der Stängel dann für etwa zwanzig Sekunden mit einer Flamme ab, um das Austreten des Saftes zu verhindern, und stellen sie anschließend in kaltes Wasser. Dank dieses Verfahrens bleiben sie in der Vase etwa vier Tage lang schön und verleihen den Sträußen eine wunderbare Leichtigkeit. Zum Trocknen eignen sich diese zarten Blüten zwar nicht, aber in frischen Frühlingssträußen sind sie einfach konkurrenzlos.
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