Cephalaria gigantea
Der Riesen-Schuppenkopf ist eine imposante Solitärstaude, die eine markante vertikale Struktur und einen natürlichen, wilden Charme in den Garten bringt. Er stammt von den Bergwiesen des Kaukasus, woraus sich seine Ansprüche an den Anbau ableiten. Aus der gelieferten Pflanze wächst an einem sonnigen oder halbschattigen Platz in humosem Lehmboden schnell eine unübersehbare Pflanze mit kräftigem, locker verzweigtem Wuchs. Aufgrund ihrer Ausmaße empfehlen wir, ein Stück pro Quadratmeter zu pflanzen. Sie erreicht üblicherweise eine Höhe von bis zu zweieinhalb Metern, wobei sie überhaupt keine Stütze benötigt. Von Juni bis August bildet sie an langen Stielen skabiosenähnliche Blüten in pastellgelber bis limettengrüner Farbe. Dadurch entsteht ein sehr reizvoller Kontrast zwischen der recht massiven Masse der grünen Blätter und den luftigen, drahtigen Stielen mit den kleinen Blütenköpfen. Sie übersteht Fröste bis minus vierunddreißig Grad absolut problemlos, leidet weder unter Krankheiten noch Schädlingen und sät sich leicht selbst aus. Es handelt sich um einen hochattraktiven Magneten für Bienen und andere Bestäuber. Die ungewöhnlichen Blüten eignen sich perfekt für den Schnitt und halten in der Vase etwa fünf Tage. Interessant sind auch die verblühten Blütenstände, die sich zum Trocknen und für floristische Zwecke nutzen lassen. Wenn Sie sie im Beet stehen lassen, sorgen sie für einen wunderschönen Wintereffekt.
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