Die Rutenhirse ist ein ausdauerndes Ziergras, das ursprünglich aus den nordamerikanischen Prärien stammt. Im Garten fungiert sie als großartiges architektonisches Element. Sie verleiht Staudenbeeten eine klare Form und Volumen, ohne dabei schwerfällig zu wirken. Im Gegenteil: Sobald Ende des Sommers die feinen, schleierartigen Blütenrispen erscheinen, wirkt die gesamte Pflanzung wunderbar zart und leicht.
Diese Gräser sind sehr anpassungsfähig, langlebig und pflegeleicht. Sie vertragen trockene Bedingungen und volle Sonne gut und eignen sich daher auch für Standorte, an denen andere Pflanzen leiden würden. Zudem verändern sie während der Saison ihr Aussehen. Von frischen grünen oder bläulichen Tönen im Sommer wechseln sie im Herbst zu warmen Braun-, Weinrot- oder Goldtönen.
Auch in den Wintermonaten bleiben die Horste standfest und schmücken den Garten, besonders wenn sie von Raureif bedeckt sind. Wir empfehlen daher, die Rutenhirse erst im zeitigen Frühjahr zurückzuschneiden, bevor der neue Austrieb beginnt. Dank ihres aufrechten Wuchses lässt sie sich hervorragend mit blühenden Stauden kombinieren und bringt bei jedem Windhauch eine natürliche Bewegung in den Garten.

Panicum virgatum

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